DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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Kooperationsprojekt mit Tunesien

Internationale Entwicklungszusammenarbeit ist weit mehr als nur finanzielle Unterstützung. Ziel ist der Aufbau stabiler Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft. Hier setzen der DRV und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) gemeinsam an, um entwicklungspolitische Potenziale im Tourismus zu heben.

Grünes Licht für die Verbandspartnerschaft

Ende 2018 hat der DRV im Beisein von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit mit dem tunesischen Reisesektor unterzeichnet. Nun nimmt das Verbandspartnerschaftsprojekt des DRV mit der tunesischen Reisewirtschaft konkrete Gestalt an.

Neue Potenziale erschließen

Der DRV und sein tunesischer Schwesterverband, die Fédération Tunisienne des Agences de Voyages et de Tourisme (FTAV) können nun die Arbeit aufnehmen. Das Bundesentwicklungsministerium hat grünes Licht für die Kammer- und Verbandspartnerschaft (KVP) gegeben. Drei Jahre lang werden beide Seiten gemeinsam daran arbeiten, das touristische Angebot in Tunesien zu verbreitern, professionell zu vermarkten und nachhaltig aufzustellen.

DRV-Projektbüro in Tunis

Als ersten Schritt wird der DRV ein Projektbüro in Tunis eröffnen. Dafür wird derzeit ein Experte oder eine Expertin gesucht, um der tunesischen Reisewirtschaft beratend zur Seite zu stehen. Es geht darum, vor Ort Kontakte zu knüpfen, Workshops zu organisieren und zu begleiten und so eine Scharnierfunktion zwischen der tunesischen und der deutschen Reisewirtschaft zu bilden.

Ökonomische Impulse

Die wirtschaftlichen Impulse der Verbandspartnerschaft reichen bis nach Deutschland. Denn die Kooperation mit der tunesischen Reisewirtschaft zielt insbesondere auf den deutschen Quellmarkt. Dieser profitiert langfristig davon, wenn Tunesien hochwertige und professionell vermarktete Angebote – vom Badetourismus bis hin zu Städtereisen und Wüstentouren – anbieten kann.

Tourismus als Schlüsselindustrie

Deutsche Urlauber sichern in Nordafrika rund 200 000 Arbeitsplätze. Damit ist der Tourismus der wohl wirkungsvollste Jobmotor in der Region. Denn wenn der Tourismus breiter und professioneller aufgestellt wird, ist er auch weniger anfällig für Krisen. All das trägt nicht zuletzt zur Bekämpfung von Fluchtursachen bei.

 

 

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Hüsken, Danica
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Danica Hüsken
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