Tu­ne­si­en: Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jekt mit der Rei­se­wirt­schaft

Der DRV hat im Beisein von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit mit dem tunesischen Reisesektor unterzeichnet. Nun nimmt das Verbandspartnerschaftsprojekt des DRV mit der tunesischen Reisewirtschaft konkrete Gestalt an.

Grü­nes Licht

Der DRV und sein tunesischer Schwesterverband, die Fédération Tunisienne des Agences de Voyages et de Tourisme (FTAV) können nun die Arbeit aufnehmen. Das Bundesentwicklungsministerium hat grünes Licht für die Kammer- und Verbandspartnerschaft (KVP) gegeben. Drei Jahre lang werden beide Seiten gemeinsam daran arbeiten, das touristische Angebot in Tunesien zu verbreitern, professionell zu vermarkten und nachhaltig aufzustellen.

DRV-Pro­jekt­bü­ro in Tu­nis

Als ersten Schritt wird der DRV ein Projektbüro in Tunis eröffnen. Es geht darum, vor Ort Kontakte zu knüpfen, Workshops zu organisieren und zu begleiten und so eine Scharnierfunktion zwischen der tunesischen und der deutschen Reisewirtschaft zu bilden.

Öko­no­mi­sche Im­pul­se

Die wirtschaftlichen Impulse der Verbandspartnerschaft reichen bis nach Deutschland. Denn die Kooperation mit der tunesischen Reisewirtschaft zielt insbesondere auf den deutschen Quellmarkt. Dieser profitiert langfristig davon, wenn Tunesien hochwertige und professionell vermarktete Angebote – vom Badetourismus bis hin zu Städtereisen und Wüstentouren – anbieten kann.

 

Tou­ris­mus in Tu­ne­si­en. Mo­tor für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung

Politische Instabilität und terroristische Anschläge haben den Tourismus in Tunesien seit 2011 geschwächt. Eine vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit geförderte Verbandspartnerschaft zwischen dem DRV und dem tunesischen Reiseverband soll helfen die Tourismuswirtschaft wieder anzukurbeln – und Fluchtursachen bekämpfen.