DRV-Präsident Albin Loidl hat bei dem Wirtschaftsdialog der CDU in Postock zur „Zukunft des Tourismus in Deutschland und MV“ mit Bundeskanzler Friedrich Merz auf die wirtschaftliche Bedeutung der Reisewirtschaft hingewiesen und dass sich dies auch in der politischen Prioritätensetzung widerspiegeln sollte. In einer Diskussionsrunde mit Wirtschafts- und Verbandsvertretern in den Räumen von Aida hatte Loidl am Montag an den Kanzler gerichtet darauf hingewiesen, dass die Reisewirtschaft Arbeitsplätze schaffe, Regionen nicht nur in Deutschland stärke und Menschen verbinde und dass vor allem der Auslandstourismus ein wesentliches Standbein deutscher Reiseveranstalter und Reisebüros ist. In der neuen Nationalen Tourismusstrategie habe die Bundesregierung den Outgoing-Tourismus ausdrücklich hervorgehoben – dies sei ausdrücklich zu begrüßen. Das Gespräch und die Diskussion mit Bundeskanzler Friedrich Merz haben aus Sicht Loidls gezeigt:
Die Botschaft der deutschen Reisewirtschaft an die Bundesregierung machte Loidls in seiner Wortmeldung klar: Urlaub muss für die Menschen bezahlbar bleiben und die Branche braucht spürbare Entlastungen.
Dazu gehören aus Sicht des DRV vor allem:
• Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger, damit Reisen und Urlaub auch bei steigenden Lebenshaltungskosten erschwinglich bleiben.
• Steuerliche Entlastungen für Verbraucher und Unternehmen.
• Konsequenter Bürokratieabbau, damit Betriebe wieder mehr Zeit für ihre Kunden und ihr Geschäft haben.
• Eine Senkung der Luftverkehrsteuer, um den Luftverkehrsstandort Deutschland wettbewerbsfähiger zu machen und unnötige Kosten für Reisende zu reduzieren.
• Entlastungen beim Deutschen Reisesicherungsfonds, damit die Absicherung von Pauschalreisen verlässlich bleibt, ohne die Unternehmen über Gebühr zu belasten.


