DRV trifft EU-Tourismuskommissar Apostolos Tzitzikostas

Tourismusstrategie und Wettbewerbsfähigkeit im Mittelpunkt des Austauschs

Pressemeldungen

Die Zukunft des europäischen Tourismus, faire Wettbewerbsbedingungen und die Ausgestaltung der künftigen EU-Tourismusstrategie standen im Mittelpunkt eines politischen Austauschs zwischen dem Deutschen Reiseverband (DRV) und Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für Nachhaltigen Verkehr und Tourismus, in Berlin.

DRV-Präsident Albin Loidl, DRV-Hauptgeschäftsführer Achim Wehrmann und der Leiter Politik des DRV, Volker Adams, diskutierten mit dem EU-Kommissar im Berliner Büro der EU-Kommission über die Bedeutung des Tourismus als strategischen Wirtschaftsfaktor und als Motor der europäischen Integration. Dabei brachte der DRV die Position der deutschen Reisewirtschaft in die aktuellen Überlegungen zur zukünftigen Ausrichtung der europäischen Tourismuspolitik ein.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Rolle und Bedeutung der über Reiseveranstalter organisierten Reise. Der DRV machte deutlich, dass Reiseveranstalter und Reisebüros einen unverzichtbaren Beitrag zu einem leistungsfähigen europäischen Tourismusmarkt leisten und gleichzeitig zu hohen Qualitätsstandards und einem wirksamen Verbraucherschutz beitragen.

„Reiseveranstalter und Reisebüros sind ein wesentlicher Stabilitätsfaktor für den europäischen Tourismus. Sie schaffen Sicherheit und Verlässlichkeit für Millionen Reisende. Unser Ziel sind politische Rahmenbedingungen, die Verbraucherschutz und Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen stärken“, betonte DRV-Präsident Albin Loidl.

Im Austausch mit dem EU-Kommissar unterstrich der DRV zudem, dass Verbraucherschutz und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit keine Gegensätze seien. Vielmehr müssten beide Aspekte gemeinsam Grundlage einer zukunftsfähigen europäischen Tourismuspolitik sein. Der Verband sprach sich dafür aus, die Expertise der organisierten Reisewirtschaft bei der Ausgestaltung der künftigen EU-Tourismusstrategie stärker einzubeziehen.

Darüber hinaus wurde die gesellschaftliche Bedeutung des Reisens hervorgehoben. Tourismus leiste einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen Austausch und stärke den europäischen Zusammenhalt.

„Reisen schafft Vertrauen, Verständnis und Zusammenhalt. Tourismus ist damit nicht nur ein bedeutender Wirtschaftszweig, sondern eines der wirksamsten Instrumente europäischer Integration. Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen ist das wichtiger denn je“, so Loidl.

Der DRV wird den Dialog mit den europäischen Institutionen auch künftig aktiv fortsetzen und sich für verlässliche, praxistaugliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Reisewirtschaft einsetzen.

Zurück Alle Pressemeldungen