Rückholung von Pauschalreisegästen läuft weiterhin auf Hochtouren

Austausch im Auswärtigen Amt zur Lage im Nahen Osten - Sicherheit hat oberste Priorität

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In einem engen Austausch im Auswärtigen Amt haben Staatssekretär Dr. Géza Andreas von Geyr und DRV-Präsident Albin Loidl heute über die aktuelle Lage im Nahen Osten sowie die laufenden Maßnahmen zur Rückführung gestrandeter Pauschalreisegäste und Geschäftsreisender gesprochen. Wie bei anderen Krisen hat sich auch hier beim Nahost-Konflikt die Zusammenarbeit und der Austausch mit dem Auswärtigen Amt bewährt. Eine schnelle und enge Abstimmung zwischen Reisebranche und Politik entscheidend. In solchen Situationen übernimmt der DRV eine koordinierende Rolle innerhalb der Branche und bündelt den Informationsfluss zwischen Reiseveranstaltern und dem Auswärtigen Amt. Mehrfach täglich finden dazu Austauschrunden statt. Seit Ausbruch der Krise steht der DRV in engem Austausch mit dem Krisenreaktionszentrum. Die Expertinnen und Experten dort können die sicherheitspolitischen Lagen weltweit am besten beurteilen. Ihre Reise- und Sicherheitshinweise sowie mögliche Reisewarnungen sind maßgeblich für die Bewertung von Zielgebieten durch die Reiseveranstalter.

Die Reiseveranstalter arbeiten gemeinsam mit dem DRV und dem Auswärtigen Amt mit Hochdruck daran, betroffenen Reisenden eine schnelle und sichere Rückkehr zu ermöglichen. Bereits mehrere tausend Urlauberinnen und Urlauber konnten inzwischen mit Unterstützung der Veranstalter aus der Region ausreisen. Auch heute finden zahlreiche Rückflüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und weiteren Ländern nach Deutschland statt.

Geplante Reisen in die betroffene Region sind aufgrund der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes von den Reiseveranstaltern abgesagt.

Für Umsteigeverbindungen über die Drehkreuze in der Golfregion versuchen die Reiseveranstalter, ihren Gästen alternative Routen anzubieten. Ist dies nicht möglich werden diese Reisen ebenfalls abgesagt, oder die Kunden können auf andere Zielgebiete umbuchen.

Wie lange diese Situation anhalten wird, lässt sich derzeit nicht seriös vorhersagen. Der DRV koordiniert weiterhin den Austausch zwischen den beteiligten Stellen.

Das Ziel bleibt klar: Allen betroffenen Reisenden so schnell wie möglich eine sichere Heimreise zu ermöglichen. Das gilt sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende. Die Travel Management Companies arbeiten ebenfalls mit Hochdruck an Lösungen, die Geschäftsreisenden sicher an ihr Ziel zu bringen. 

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Austausch im Auswärtigen Amt: Staatssekretär Dr. Géza Andreas von Geyr und DRV-Präsident Albin Loidl (v.l.)