Aktuelle Einschätzung zur Sicherheitslage im Nahen Osten

Auswärtiges Amt: Reisewarnungen gelten uneingeschränkt auch für Transitreisen

Pressemeldungen

Aus aktuellem Anlass hat das Auswärtige Amt heute den Deutschen Reiseverband (DRV) über die anhaltend angespannte und äußerst volatile Sicherheitslage im Nahen Osten und in der Golfregion informiert. Laut Auswärtigem Amt könne eine weitere Eskalation derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Nach Angaben des Auswärtigen Amts kommt es weiterhin nicht nur zu Angriffen auf militärische Ziele, sondern auch zu Angriffen auf zivile Einrichtungen, einschließlich Flughäfen und touristischer Infrastruktur wie Hotels.

Vor diesem Hintergrund bestehen weiterhin umfassende Reisewarnungen für folgende Staaten und Gebiete: Israel und die Palästinensischen Gebiete, Libanon (zusätzlich mit Ausreiseaufforderung), Jordanien, Syrien, Irak (zusätzlich mit Ausreiseempfehlung), Iran (zusätzlich mit Ausreiseaufforderung), Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Jemen.

Für Reiseveranstalter und Reisebüros besonders relevant: Das Auswärtige Amt stellt ausdrücklich klar, dass diese Reisewarnungen ohne Ausnahme für alle Reisezwecke gelten – einschließlich Transitreisen.

Die Branche ist daher angehalten, die aktuelle Lageeinschätzung bei Beratung, Buchung und operativer Planung zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere die Bewertung von Flugverbindungen mit Umstiegen in der Region sowie das Risikomanagement im Hinblick auf mögliche Störungen im Reiseablauf.

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