Veranstaltergäste aus dem Nahen Osten sicher zurückgekehrt

Mehrere zehntausend Urlauber von Reiseveranstaltern nach Hause ausgeflogen

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Mehrere zehntausend Gäste von Reiseveranstaltern waren seit Ausbruch des Nahost-Konflikts in den Golfstaaten gestrandet. Nun sind nach Kenntnis des Deutschen Reiseverbandes (DRV) bis auf einige wenige alle Veranstaltergäste sicher aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen Golfstaaten nach Deutschland zurückgekehrt. Aufgrund der anhaltenden Luftraumsperrungen und der stark eingeschränkten Anzahl an Flügen war dies eine enorme logistische Herausforderung.


Die Reiseveranstalter haben von Anfang an gemeinsam mit dem DRV und dem Auswärtigen Amt mit Hochdruck daran gearbeitet, betroffenen Reisenden eine sichere Rückkehr zu ermöglichen. Sukzessive konnten so in den vergangenen Tagen immer wieder mehrere tausend Urlauberinnen und Urlauber mit Unterstützung der Veranstalter auf regulären Linienflügen sowie mit Sondermaschinen ausgeflogen werden. Die Gäste der Reiseveranstalter müssen für die Sonderflüge und die Rückholung nicht extra bezahlen – bei Pauschalreisen sind Gäste bestens abgesichert und die Rückholung ist vertraglich mit eingeschlossen. 

Sicherheit als zentrales Buchungskriterium gewinnt für Urlaubsreisen der Deutschen zunehmend an Bedeutung: Die Zahlen zeigen, dass die organisierte Reise stärker wächst als der individuelle Reisemarkt. Viele Kunden setzen bewusst auf verlässliche Angebote und professionelle Betreuung durch Reisebüros und Reiseveranstalter und die gut abgesicherte Pauschalreise.

DRV-Präsident Albin Loidl bedankte sich bei allen Beteiligten in der Reisewirtschaft für den großen Einsatz – vor allem bei den Reiseveranstaltern und Reisebüros. Er hob zudem die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt hervor: „Wie bei anderen Krisen, hat sich auch hier beim Nahost-Konflikt die Zusammenarbeit und der Austausch mit dem Auswärtigen Amt bewährt.“ Zum Teil fanden mehrfach täglich Austauschrunden zwischen DRV und Veranstaltern und dem Krisenreaktionszentrum im Auswärtigen Amt statt. Albin Loidl ergänzt: „Bei allen Maßnahmen ist klar: Das Wohlergehen und die Sicherheit der Kunden hat für die Reisebranche immer oberste Priorität.“


Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für die Region haben weiterhin Bestand – Nicht alle Reisen können stattfinden

Die Lage in der Region ist insgesamt weiterhin äußerst volatil. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass die Reisewarnungen weiterhin gelten und es jederzeit zu einer weiteren Eskalation und damit auch zu Luftraumsperrungen kommen kann.

Vor diesem Hintergrund sind das Angebot und die Durchführung von Reisen für Reiseveranstalter mit einem erheblichen Haftungsrisiko verbunden, das kaum eine Versicherung übernimmt. Dies schließt explizit auch Umsteigeverbindungen an den Drehkreuzen der Region ein. Reisende, die in den nächsten Tagen eine Reise in die Region oder eine Reise mit Umstieg an einem der Drehkreuze geplant haben, werden von ihren Reiseveranstaltern entsprechend kontaktiert. 

 

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