Die Entwicklungen im Nahen Osten werden von der Reisebranche aufmerksam verfolgt. Die Lage ist komplex und volatil, und gerade deshalb es wichtig ist, sie mit Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein zu bewerten. Die Unternehmen der Reisewirtschaft beobachten die Situation intensiv und sind über den Deutschen Reiseverband (DRV) in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt, um schnellstmöglich agieren und auf Veränderungen reagieren zu können. Reisende, die eine Pauschalreise eines Reiseveranstalters gebucht haben, können sich dabei auf das gut funktionierende Sicherheitsmanagement der Anbieter verlassen und werden bei etwaigen Auswirkungen auf gebuchte Reisen aktiv informiert.
Die Sicherheitslage in der gesamten Region ist aktuell äußerst volatil. Es ist zur Sperrung von Lufträumen gekommen. Wir lange diese dauern werden, ist derzeit unklar. Gäste, die aufgrund der Luftraumsperrung vor Ort nicht nach Hause fliegen können oder auf einen Weiterflug warten, werden von ihrem Reiseveranstalter betreut und notfalls sicher untergebracht. Die Reiseveranstalter stehen auch in engem Kontakt mit den Behörden vor Ort.
Das Auswärtige Amt hat am 28.2.26 eine Reisewarnung für folgende Länder ausgesprochen: Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen.
Sollten gebuchte Reisen aufgrund der Situation nicht durchgeführt werden können, werden Gäste, die ihre gebuchte Reise noch nicht angetreten haben, aktiv informiert. Sie haben die Möglichkeit, kostenfrei auf ein anderes Zielgebiet oder einen anderen Zeitraum umzubuchen. Im Fall einer Stornierung erhalten sie bereits gezahlte Gelder zurück.
Derzeit ist der Luftraum in zahlreichen Ländern gesprerrt, Flüge finden nicht statt. Durch die Lage vor Ort und die Flugraum-/Flughafen-Sperrungen sagen Reiseveranstalter die Reisen in die Region/Länder, für die eine Reisewarnung besteht, für die nächsten Tage ab. Die Sicherheit der Gäste hat oberste Priorität. Je nach Entwicklung der Lage wird fortlaufend bewertet und sukzessive entscheiden, wie mit Reisen umgegangen wird.
Sobald die Luftraumsperrung aufgehoben ist und Rückreisen aus den Zielgebieten möglich sein werden, werden Veranstanstalter darüber informieren und Transfers und Flüge zurück nach Deutschland organisieren.
Aufgrund der aktuellen Situation vor Ort werden die Kunden von Reiseveranstaltern dringlichst gebeten, weiterhin den Anweisungen der örtlichen Behörden zu folgen sowie in Ihrem gebuchten Hotel zu bleiben und sich nicht eigenständig zum Flughafen oder in das Nachbarland zu begeben. Dies ist die ausdrückliche Auffforderung im Reisehinweis des Auswärtigen Amts.
Gäste, die eine in den nächsten Tagen beginnende Reise in die Region geplant haben, sollten sich mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung setzen. Die Sicherheit der Gäste hat in jedem Fall oberste Priorität. Reiseveranstalter prüfen fortlaufend die offiziellen Reisehinweise, stehen in engem Kontakt mit ihren Partnern vor Ort und passen ihre Programme bei Bedarf an. Die deutsche Reisebranche hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie schnell und professionell auf geopolitische Entwicklungen reagieren kann.
Betroffen sind aktuell rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern, die sich derzeit in der Region augfhalten oder Flüge über diese Drehkreuze in der Region haben (Umsteiger).
