DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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DRV dankt seinen Mitgliedern für ihre tatkräftige Unterstützung

Die Vielzahl an Briefen zur Revision der Pauschalreiserichtlinie, die in den letzten Tagen an Abgeordnete des Deutschen Bundestages verschickt worden ist, hat ein gewaltiges Echo erzeugt. „Die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten konnten wir dadurch für das Anliegen der Tourismusbranche sensibilisieren“, zeigt sich Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen ReiseVerbandes (DRV), überzeugt. Besonders hervorzuheben sei, so Fiebig, dass diese konzertierte Aktion einen wesentlichen Erfolg für das weitere Verfahren zur Revision der Richtlinie erbracht hat: Das Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat erfreulicher Weise bekundet, dass Reisebüros auch in Zukunft Kunden unterschiedliche Leistungen im Verbund anbieten können, ohne unmittelbar in die Veranstalterhaftung zu geraten. Gleichzeitig haben viele der adressierten Abgeordneten die Mustervorlage des BMJV ihren Antworten zugrunde gelegt, so dass der DRV davon ausgeht, dass auch der Bundestag den Lösungsansatz des BMJV bei der nationalen Umsetzung mittragen wird.

Der DRV wird die Umsetzung der Richtlinie auf nationaler Ebene begleiten und die handelnden Akteure an ihre Zusagen erinnern. Auch wenn die Positionierung von Bundesjustizministerium und Bundestag keine endgültige Sicherheit mit Blick auf das weitere Verfahren und zu erwartende Gerichtsverfahren bietet, so ist es dennoch ein wichtiges Signal. „Bundestag als auch die Bundesregierung haben sich klar und deutlich zur Branche bekannt und wollen die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen sicherstellen. Zur Schaffung von Rechtssicherheit für die Reisebüros muss sich dies daher auch bei der Implementierung in nationales Recht wiederfinden“, betont DRV-Präsident Norbert Fiebig. Er bedankt sich zugleich bei den zahlreichen Unterstützern der Briefaktion: „Dieser Erfolg wäre ohne Ihr Engagement nicht möglich gewesen!“