DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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DRV-Präsident Büchy im Dialog mit den Tourismuspolitikern

Der vor kurzem neugewählte Präsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV), Jürgen Büchy, war in dieser Woche zu Antrittsbesuchen bei den Tourismuspolitikern in Berlin eingeladen. Sowohl dem Tourismusausschuss des Bundestags als auch dem Tourismusbeauftragten der Bundesregierung – dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Ernst Burgbacher MdB – sowie der Arbeitsgruppe Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erläuterte Büchy seine Ziele und aktuelle Projekte des Verbands. DRV-Präsident Büchy wies in den Gesprächen insbesondere auf sein Vorhaben hin, die Kommunikation und die Transparenz in Bezug auf die Arbeit des Verbandes verbessern zu wollen. Auch eine strukturelle Reform des Verbandes sei angedacht, so Büchy. Der DRV-Präsident stellte mehrere Projekte vor, die der Verband in diesem Jahr fortsetzen oder zum Abschluss bringen will. Als wichtiges politisches Thema, das der DRV vorantreiben wolle, nannte Büchy die Revision der Pauschalreiserichtlinie. Er ging auch auf das Thema Bettensteuer ein und bat um die Unterstützung der Bundespolitik gegen einen steuerlichen Flickenteppich in den Kommunen.

Die Abgeordneten zeigten besonderes Interesse an dem Thema Ausbildung und der Frage, wie dem drohenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden kann. Hier bot die AG Tourismus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an, beim Herausstellen der Attraktivität des Berufsbildes Unterstützung zu geben. Darüber hinaus betonten die Abgeordneten des Ausschusses die Bedeutung einer barrierefreien Gestaltung touristischer Angebote. Besonderes Lob sprachen die Parlamentarier dem DRV für sein erfolgreiches Krisenmanagement - aktuell in Bezug auf Tunesien - aus. In der Sitzung des Tourismusausschuss lobte Büchy die Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt – diese habe „vorzüglich funktioniert“. Am Morgen des 13. Januar habe es die erste Zusammenkunft gegeben, am Abend des 16. Januar seien alle Gäste, die dies gewünscht hätten, ausgeflogen gewesen. „Darauf können wir stolz sein“, sagte Büchy. Alle Fraktionen dankten der Regierung und den Reiseveranstaltern für die „hochprofessionelle Zusammenarbeit“ und den reibungslosen Rücktransfer der deutschen Urlauber. Dies sei „eine logistische Meisterleistung“ gewesen.