DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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Ausbildung in der Tourismusbranche: Dem drohenden Fachkräftemangel begegnen

In einer Studie aus dem Jahr 2010 beklagte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) einen sich verschärfenden Fachkräftemangel. 2009 konnte bereits jedes fünfte Unternehmen nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen, da geeignete Bewerber fehlten – Tendenz steigend. Schon jetzt ist absehbar, dass mittelfristig auch die Touristik von dieser Entwicklung betroffen sein wird.

Fachkräfte gesucht

Die Touristikbranche ist – trotz leichter Rückgänge aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise 2009 – nach wie vor ein Wachstumsmarkt. Die deutschen Reiseveranstalter konnten ihre Umsätze zwischen 2004 und 2009 um über elf Prozent steigern. Entsprechend ist die Touristikbranche auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Umso alarmierender ist es, dass die Zahl der Auszubildenden in der Branche seit 2001 um über 40 Prozent zurückgegangen ist. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Aktuelle Meldungen

Europaweiter Notruf 112 noch wenig bekannt: Im Urlaub kann dieser Leben retten

Drei von vier EU-Bürgern kennen die EU-weite Notrufnummer 112 nicht. Unter der gebührenfreien 112 sind Polizei, Feuerwehr und Notarzt in jedem EU-Land von allen Festnetz- und Mobiltelefonen erreichbar. Nach einer Umfrage der EU-Kommission kannten Anfang 2011 in Deutschland nur 19 Prozent der Befragten den EU-weiten Notruf, im EU-Durchschnitt 26 Prozent. Die für Digitale Agenda zuständige Kommissionsvizepräsidentin Neelie Kroes erklärt: "Der europäische Notruf 112 kann nur dann Leben retten, wenn die Menschen ihn auch kennen. Die Mitgliedstaaten müssen mehr tun, damit alle Menschen wissen, dass sie im Notfall die Nummer 112 wählen können." Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Libyen: Auswärtiges Amt warnt vor Reisen (Stand 21. Februar 2011)

In den vergangenen Tagen haben sich die Proteste gegen die libysche Regierung von Muammar al-Ghaddafi deutlich ausgeweitet. Inzwischen sind von den gewaltsamen Unruhen auch die westlichen Landesteile sowie die Hauptstadt Tripolis betroffen. Dabei kommt es zu Übergriffen durch kriminelle Banden. Auch in den nächsten Tagen muss nach Einschätzung des Auswärtigen Amts in Berlin im ganzen Land mit einer Ausweitung der Proteste und weiteren gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden. Das Auswärtige Amt (AA) hat deshalb am 21. Februar 2011 seinen Reise- und Sicherheitshinweis aktualisiert und warnt vor Reisen nach Libyen. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Termine & Fortbildungsangebote

Neue Seminare vom Flughafenbetreiber Fraport: Ausgezeichnet mit dem DRV-Weiterbildungstipp

Der Betreiber des Frankfurter Flughafens, Fraport, bietet Seminare zum Kennenlernen der Produktvielfalt des Frankfurt Airports an. Die Seminartage sind vor kurzem offiziell mit dem DRV-Weiterbildungstipp zertifiziert worden. In Kooperation mit der Willy Scharnow-Stiftung und der Deutschen Bahn (DB) finden an folgenden Terminen FRA-Seminare statt: 7. April, 14. September und 16. November 2011. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

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Aus den Fachbereichen

Deutsche Bahn: Lokführer planen Streiks bis zum 7. März 2011

Im Bahnreiseverkehr kann es laut Presseberichten aufgrund von weiteren Warnstreiks der Lokführer in den kommenden zwei Wochen, d.h. bis zum Ende der Urabstimmung am 7. März, zu Einschränkungen kommen. Reisende müssen sich möglicherweise auf Verspätungen und Zugausfälle bei der Deutschen Bahn einstellen. Arbeitsniederlegungen sollen laut Angaben der Gewerkschaft jedoch rechtzeitig angekündigt werden. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Neuseeland: Erneutes starkes Erdbeben in Christchurch

Auf der neuseeländischen Südinsel kam es am 22. Februar 2011 um 12.51 Uhr Ortszeit in Christchurch zu einem starken Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Richterskala. Dabei kamen mindestens 65 Menschen ums Leben. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten noch steigen wird. Für die zweitgrößte Stadt des Landes wurde ein lokaler Notstand ausgerufen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin sind Gebäude und Straßen in Christchurch teilweise eingestürzt und stark beschädigt, die Innenstadt ist wegen der Gefahr weiterer einstürzender Gebäude gesperrt. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Das Rechtsurteil: Hinweispflicht bei ausländischen Kunden auf Pass- und Visumserfordernisse

Eine Reisende buchte einen Urlaub in der Türkei direkt beim Veranstalter. Für diesen war erkennbar, dass die Kundin nicht deutsche Staatsbürgerin ist. In seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen weist der Veranstalter darauf hin, dass deutsche Staatsängehörige über Pass- und Visumsbestimmungen unterrichtet werden, die übrigen Kunden sich selbst zu informieren haben. Das Landgericht Münster hat entschieden, dass vorliegend die Kundin ausdrücklich auf die eigene Erkundigungspflicht hätte hingewiesen werden müssen. Urteil vom 12. Februar. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr