DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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"Wen interessiert schon, was in Brüssel entschieden wird?" Nachgefragt beim EU-Beauftragten des DRV

Was in Brüssel entschieden wird, hat oftmals weitreichende Folgen - auch für die Reisebranche. Hierzulande interessiert sich außer Politikern, Juristen und einigen Professoren jedoch kaum jemanden dafür. Vielen erscheinen die Themen mit denen sich das Europäische Parlament befasst, zu abstrakt. Das alltägliche Geschäft wird, so meinen die meisten, kaum von Entscheidungen der Europäischen Kommission beeinflusst.

Wir haben nachgefragt beim EU-Beauftragten des Deutschen ReiseVerbands (DRV), Dr. Jochen Martin: "Ist die Tourismusbranche tatsächlich von den Entscheidungen auf EU-Ebene nicht betroffen? Oder gibt es Themen, die dem ein oder anderen unter die Haut gehen könnten?" Wir wollten wissen: "Wie funktioniert Lobbyarbeit, kann ein einzelner überhaupt etwas bewirken und wie werden aktuelle EU-Themen verbandsintern kommuniziert?" In den nächsten Wochen werden wir im DRV-Newsletter die Antworten des EU-Beauftragten veröffentlichen und Ihnen so einen Einblick in die tägliche Lobbyarbeit des Branchenverbands gewähren. Sie dürfen gespannt sein. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Aktuelle Meldungen

Mittelstand optimistisch: Reisebüros werden gestärkt aus der Krise hervorgehen

Der tiefste Punkt der konjunkturellen Talfahrt ist nach Ansicht des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) überwunden. Nachdem im zweiten Quartal bereits ein leichtes Plus zu Buche schlug, sei in den kommenden Monaten mit weiterer Erholung zu rechnen, sagte IW-Direktor Michael Hüther auf einer Veranstaltung des Märkischen Presse- und Wirtschaftsclubs am 21. September 2009 in Berlin. Sowohl mit Blick auf das laufende und das kommende Jahr sieht das IW die Zukunft  damit deutlich optimistischer als die anderen Wirtschaftsinstitute. Die wieder aufgehellte Einschätzung teilt auch DRV-Vorstandsmitglied Angelika Hummel für den Reisevertrieb. Die Vorsitzende des DRV-Ausschuss der mittelständischen touristischen Reisebüros sieht die Reisemittler für die Zukunft gut aufgestellt. Die Reisebüros in Deutschland erwarten keine weitere wesentliche Verschlechterung der aktuellen wirtschaftlichen Situation.  Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Tourismusbeauftragter Hinsken wirbt für den Wirtschaftsfaktor Alter im Tourismus

Von der Zunahme des Bevölkerungsanteils älterer Menschen in Deutschland wird auch die Wirtschaft und insbesondere die Tourismuswirtschaft profitieren. Davon ist der Beauftragte der Bundesregierung für Tourismus, Ernst Hinsken MdB, überzeugt. Er rief bei einer Veranstaltung am 22. September im bayerischen Straubing dazu auf, die Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft als Chance zu begreifen und zu nutzen. Bereits 2030 werden seinen Angaben zufolge 29 Prozent der Bevölkerung älter als 65 Jahre sein. Das sei eine Steigerung zu heute um fast 40 Prozent von 16 Millionen auf 22,1 Millionen Menschen. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

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Reisevertrieb mit Web-2.0 optimieren: DRV-Seminar informiert über kostengünstige Möglichkeiten

Das Internet bietet umfangreiches Potential, das von vielen Reisebüros bislang noch nicht genügend genutzt wird. Um die Internet-Kompetenz der Mitarbeiter im Reisevertrieb zu stärken, veranstaltet der Deutsche ReiseVerband (DRV) im Rahmen des Projekts „E-Commerce im Reisevertrieb“ ein Seminar am 6. Oktober 2009 in Frankfurt am Main. Im Rahmen des Seminars „Kostengünstige Vertriebsmöglichkeiten im Web 2.0-Umfeld“ lernen die Teilnehmern neue Kommunikations- und Vertriebswege im Internet kennen. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Neu im Verband: Der DRV begrüßt Holiday Taxis

Das britische Unternehmen Holiday Taxis ist neues förderndes Mitglied im Deutschen ReiseVerband (DRV). Nähere Einzelheiten zum Anbieter von Flughafentransfers weltweit sowie eine Übersicht über die kürzlich beigetretenen Mitglieder finden Sie unter www.drv.de in der Rubrik Marktplatz, im Bereich Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterNeue DRV-Mitglieder.

Aus den Fachbereichen

Austrian Airlines streicht die Flüge zwischen Hannover und Wien

Austrian Airlines stellt aufgrund der schwachen Nachfrage ab 25. Oktober 2009 die Flüge zwischen Hannover und Wien ein. Die Fluggesellschaft informiert, dass Passagiere mit bestehenden Buchungen die Möglichkeit haben, ohne Zusatzkosten auf andere Star-Alliance-Flüge umzubuchen, einen Gutschein für einen anderen Austrian-Flug zu erhalten oder sich das Geld auszahlen zu lassen.

China: Vom 24. September bis 9. Oktober 2009 sind keine Reisen nach Tibet möglich

In seinem aktuellen Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterReise- und Sicherheitshinweis zu China informiert das Auswärtige Amt über Einschränkungen im Reiseverkehr innerhalb Chinas und nach Tibet. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Amadeus bietet als Partner der DRV-Ausbildungsoffensive kostenfreie Virtual Trainings für Auszubildende

Als Partner der bundesweiten Ausbildungsoffensive „Zukunft buchen!“ des Deutschen ReiseVerbands (DRV) unterstützt Amadeus Germany Auszubildende mit kostenfreien Trainings. Zum Beginn des neuen Lehrjahres bieten Amadeus Training und der DRV im Oktober 2009 Virtual Trainings im Internet an, die ab sofort buchbar sind. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

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Preisbildung bei Flugtickets: Studie über die Auswirkungen auf den Vertrieb

Fluggesellschaften verbieten ihren Fluggästen, Flugscheine in frei gewählter Reihenfolge "abzufliegen". Sie bestehen hingegen auf die Durchführung der Reise wie gebucht. Die International Air Transport Association (IATA) ahndet ihre Agenten, sollten Gäste gegen diese Regel verstoßen. Welche Auswirkung hat diese Praxis auf den Verkauf von Flugtickets? Mit der zentralen Fragestellung, ob solche Maßnahmen wirtschaftlich zwingend notwendig sind, befasst sich eine Studie, die anlässlich der 13. Air Transport Research Society World Conference kürzlich in Abu Dhabi veröffentlicht wurde. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Das Rechtsurteil: Haftung bei Fluggepäckschäden

Die mitreisende Begleitung des Klägers hat in seinem Auftrag eines seiner Musikinstrumente als Fluggepäck aufgegeben. Nachdem das Instrument während des Transports beschädigt wurde, weigerte sich die Fluggesellschaft, für den Schaden aufzukommen. Sie begründete das mit der Tatsache, dass die Begleitung des Klägers keinen Schaden erlitten habe, da sie nicht Eigentümerin des Instruments ist. Zu Unrecht, wie das Oberlandesgericht Stuttgart mit Urteil vom 29. März 2006 festgestellt hat. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr