DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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Motto der DRV-Jahrestagung 2010: „Mit Professionalität in die Zukunft - Die Stärken der Veranstalterreise“

Das Startet den Datei-DownloadProgramm der DRV-Jahrestagung und des Reisebürotags vom 25. bis 27. November 2010 in der südmarokkanischen Stadt Agadir steht fest und wartet mit zahlreichen Highlights auf: Etwa mit dem Netzwerkforscher und Psychologen Prof. Dr. Peter Kruse. Der derzeit gefragteste Experte zum Thema soziale Netzwerke wird von den Medien vollmundig als „Netzwerk-Papst“ oder „Vordenker der neuen Wissenskultur“ gepriesen. „Deutschlands Querdenker Nummer 1“ wird seine Keynote-Rede „Revolution 2.0 – Wie Netze und Netzwerktechnologien die Gesellschaft verändern“ am Freitag, 26. November, halten.

Doch er ist nicht der einzige hochkarätige Redner. Prominente Branchenvertreter und externe Experten halten Fachvorträge und Workshops oder sind in Diskussionsrunden vertreten. Unter dem Motto „Die deutsche Reisebranche: Mit Professionalität in die Zukunft“ werden beim Branchentreffen Redner aus Touristik, Wirtschaft und Wissenschaft zukunftsweisende Fragen der Tourismusbranche erörtern. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Aktuelle Meldungen

Luftverkehrssteuer schadet Deutschland: DRV beim Expertengespräch mit der SPD-Bundestagsfraktion

Die deutsche Reisebranche lehnt die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrssteuer ab. Dies bekräftigte der Präsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV), Klaus Laepple, bei dem Expertenfachgespräch der SPD-Bundestagsfraktion am Donnerstag (15. Juli) in Berlin. „Die von der Bundesregierung geplante nationale Luftverkehrssteuer wird gravierende Konsequenzen auf unsere Wirtschaft haben: Zum einen wird das Fliegen spürbar teurer. Zum anderen sind zehntausende von Arbeitsplätzen in Deutschland in Gefahr. Denn eine deutliche Verteuerung des Fliegens ab Deutschland wird viele Bürger dazu bewegen, Flughäfen im benachbarten Ausland zu nutzen“, hob Laepple hervor. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Schiffspassagiere: EU-Verordnung stärkt Verbraucherrechte - DRV erreicht Kompromisse für Anbieter

Die am 6. Juli 2010 vom Europäischen Parlament beschlossene Verordnung zur Regelung der Fahrgastrechte im See- und Binnenschiffsverkehr regelt die Rechte von Passagieren mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität, die Pflichten von Beförderern bei Reiseverspätung oder -absage sowie die Pflichten zur Information der Passagiere und den Umgang mit Beschwerden. Kreuzfahrten sind explizit Gegenstand der Verordnung – egal ob es sich dabei um Hochsee- oder Flusskreuzfahrten handelt (allerdings gibt es für Kreuzfahrten einige Ausnahmen bei den Pflichten). Der vorliegende Gesetzestext gilt noch nicht als verabschiedet, da der EU-Rat erst noch innerhalb der nächsten drei Monate zustimmen muss. Die Verordnung wird zwei Jahre nach ihrer Veröffentlichung verbindlich, das heißt, die Vorschriften müssen voraussichtlich erst ab Herbst 2012 berücksichtigt werden. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Neu im Verband: Der DRV begrüßt To Spiti Tourismus Marketing

To Spiti Tourismus Marketing ist Mitglied der konzernungebundenen Reisemittler (Säule A) im Deutschen ReiseVerband (DRV). Nähere Einzelheiten zum Online-Reisebüro für exklusives Reisen sowie eine Übersicht über die kürzlich beigetretenen Mitglieder finden Sie unter www.drv.de in der Rubrik Mitgliedschaft, im Bereich Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterNeue DRV-Mitglieder.

Aus den Fachbereichen

Positiver Trend im Deutschlandtourismus hält an: Zwei Prozent mehr Gästeübernachtungen im Mai

Im Mai 2010 wurden nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland 36,3 Millionen Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt. Damit stieg die Anzahl der Übernachtungen gegenüber Mai 2009 um zwei Prozent. Auf inländische Gäste entfielen im Mai 2010 rund 31,0 Millionen Übernachtungen (plus ein Prozent). Mit einem Plus von acht Prozent auf 5,3 Millionen nahm die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland besonders stark zu. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Fahrgastrechte im Eisenbahnverkehr: DRV klärt mit Eisenbahn-Bundesamt die Rechte der Behörde

Bei einem kürzlichen Gespräch von DRV-Vertretern mit Mitarbeitern des Eisenbahn-Bundesamtes ging es darum, zu klären, welche Rechte das Eisenbahn-Bundesamt als nationale Durchsetzungsstelle der Fahrgastrechte im Eisenbahnverkehr hat. Das Eisenbahn-Bundesamt ist unter anderem berechtigt, in Reisebüros mit DB-Agentur zu prüfen, ob ein Kunde auf Nachfrage die Information erhält, zu dem die DB-Agentur aufgrund der europäischen Verordnung über die Fahrgastrechte im Eisenbahnverkehr verpflichtet ist. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

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Neue Kampagne der EU-Kommission zur Bekanntmachung der Passagierrechte

Der für Verkehr zuständige EU-Kommissar Siim Kallas hat eine neue Informationskampagne zu den EU-Passagierrechten vorgestellt. In allen 23 offiziellen EU-Sprachen werden Passagiere über ihre Rechte bei Flug- und Bahnreisen informiert. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Schule für Touristik nimmt Spanischprüfungen der Handelskammer Madrid ab

Wer seine Sprachkenntnisse in Spanisch mit einem offiziellen Zertifikat belegen möchte, kann im September an der Schule für Touristik in Frankfurt am Main Prüfungen ablegen. Die Schule für Touristik ist offizielles Prüfungszentrum der Spanischprüfungen im Bereich Tourismus und Wirtschaft der Handelskammer Madrid (Cámera Oficial de Comercio e Industria de Madrid) Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Berufung gegen Urteile über die Versagung von Provisionsansprüchen bei Insolvenzen

Unter dem 1. Juli 2010 hatten wir über ein Urteil des Amtsgerichts Bonn berichtet, in dem die Klage eines Reisebüros auf Zahlung der Provision bei einer aufgrund der Insolvenz eines Leistungsträgers abgesagten Reise gegen den Veranstalter abgewiesen wurde – vgl. auch DRV-Newsletter Ausgabe 1. Juli 2010. Im Nachgang haben wir die Auskunft erhalten, dass gegen dieses wie auch gegen ein weiteres vergleichbares Urteil seitens der Reisebüros Berufung eingereicht wurde. Über den Ausgang der Berufungsverfahren werden wir berichten.

Rechtsurteil im Newsletter vom 8. Juli 2010: Keine Abhilfe bei unverhältnismäßig hohem Kostenaufwand

(Hinweis der Redaktion: Fälschlicherweise stimmten im Newsletter der vergangenen Woche Überschrift und Einführungstext des Urteils nicht überein. Daher hier nochmals der Einführungstext zum Urteil in korrekter Form:)

Ein Reisebüro beauftragt ein anderes Reisebüro mit der Buchung eines 5-Sterne-Hotels. Gebucht wird jedoch ein 4-Sterne-Hotel. Das beauftragende Reisebüro bucht daraufhin selbst ein 5-Sterne-Hotel und fordert die Erstattung der Mehrkosten. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden, dass die Mehrkosten nicht zu erstatten sind, da ein nahezu 6-facher Kostenaufwand unverhältnismäßig ist. Urteil vom 9. März 2010. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr

Das Rechtsurteil: Flexible Flughafenzuschläge im Reisekatalog

Ein Veranstalter hat in seinem Reisekatalog statt einer Tabelle mit den Flughafenzu- und -abschlägen den Hinweis aufgenommen, dass sich der Reisepreis je nach Buchungszeitpunkt und Abflughafen um 50 Euro pro Flugstrecke erhöhen oder ermäßigen könne und dies im Reisebüro zu erfragen sei. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein derartig flexibles Preissystem zulässig ist. Urteil vom 29. April 2010. Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenstermehr