DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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Das Statistische Bundesamt hat Zahlen des ersten Halbjahrs für den Tourismus in Deutschland veröffentlicht. Erneut ist eine Steigerung der Übernachtungszahlen zu verzeichnen.

Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts sind im ersten Halbjahr 2007 insgesamt 159,9 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt worden. Das ist ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Ankünfte konnten um 4,2 Prozent auf insgesamt 59,3 Millionen gesteigert werden.

Bemerkenswert dabei sei, so kommentiert der Tourismusbeauftrage der Bundesregierung Ernst Hinsken die Zahlen, dass der Anstieg der Übernachtungen und Ankünfte vor allem auf einer hohen Inlandsnachfrage basiere. 136,1 Millionen Übernachtungen und 48,5 Millionen Ankünfte wurden im ersten Halbjahr von inländischen Gästen generiert. Die Übernachtungen deutscher Touristen stiegen um 3,7 Prozent, die Ankünfte um 4,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2006.

Vor allem der Städtetourismus hat sich weiterhin positiv entwickelt. In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern stiegen die Übernachtungen im ersten Halbjahr 2007 um vier Prozent.

Spitzenreiter im Deutschland-Tourismus bleibt wie schon 2006 Bayern mit insgesamt 11,9 Millionen Ankünften und 34,2 Millionen Übernachtungen.

Auch wenn die Rekordzuwächse des Monats Juni 2006, die die Fußball-WM brachte, dieses Jahr nicht erreicht werden konnten, stiegen die Übernachtungen im Juni 2007 auch ohne ein vergleichbares Mega-Event um 1,6 Prozent auf 35,8 Millionen.

Erfreulich sei hier, so Hinsken: inländische Gäste buchten mehr als 86 Prozent der Übernachtungen insgesamt, ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber Juni 2006.

"Die Zahlen zeigen deutlich, dass der Tourismus in Deutschland weiter im Aufschwung ist. Besonders freut mich, dass wir auch ohne Fußball-WM einen weiteren Zuwachs verzeichnen können", so der Tourismusbeauftragte Hinsken im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. "Es bestätigt sich, dass dieses Wachstum vor allem von der hohen Inlandsnachfrage produziert wird. Deutschland hat überall viel Interessantes zu bieten."