DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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Compliance ist heute als Begriff weit verbreitet. Die bestehende Unklarheit darüber, was er bedeutet,  führt zu Missverständnissen. Von vielen verkannt wird, dass sich darunter eine Entwicklung verbirgt, die Risiken für jedes Unternehmen auslösen kann, das sich damit nicht befasst. Auslöser sind nicht etwa „Modetrends“ oder überzogene politische  Anforderungen. Ursache sind Gesetze und Rechtsprechung.

Der Begriff „Complince“ beschreibt einen Zustand; nämlich die Beachtung von Gesetzen und allgemein anerkannten ethischen Normen im Geschäftsverkehr. Für Unternehmen jeder Größenordnung sollte dies eine Selbstverständlichkeit sein.

Massive  Abweichungen von diesen Anforderungen  in gewissen Branchen und die immer deutlicher werdende Erkenntnis zu den Folgen international weit verbreiteter Korruption führen zu einer verschärften juristischen  Praxis mit unmittelbaren Folgen für die Unternehmen im Sinne von Risiken und davon ausgehenden Anforderungen.

Auch in Deutschland haben sich in den letzten Jahren Gesetze und Rechtsprechung zu so verstandener „Compliance“ verschärft. So sind z.B. seit 2016 Schmiergeldzahlungen, die Deutsche außerhalb Deutschlands leisten, unter bestimmten Voraussetzungen auch in Deutschland strafbar. Die Gerichte konkretisieren die erwarteten  Maßnahmen in den Unternehmen zur Verhinderung und  Erkennung von Verstößen. Die Verantwortung der Führungskräfte führt zur persönlichen Haftung. 

Der DRV steht für Compliance in seiner Branche. In der Praxis bedeutet das:

  1. Er hat ein Compliance Management System verbandsintern eingeführt;   einschließlich eines Ombudsmanns.
  2. Er bietet seinen ordentlichen  Mitgliedern kostenfrei den Dienst des DRV Ombudsmanns für ihr Unternehmen an.
  3. Er verfolgt die Entwicklung zu den Compliance Anforderungen für die Unternehmen über den DRV Compliance Ausschuss und informiert darüber.

 

Meldungen aus dem Fachbereich

In Deutschland existiert derzeit keine gesetzliche Regelung zu Compliance Management Systemen  in Unternehmen. Der Schutz von Hinweis gebenden Personen ist Teil dieses Systems. Zum  allgemeinen Schutz solcher Personen  könnte sich das jetzt in...

DRV-Merkblatt Produktpräsentationsreisen

Beispiel einer Geschenke- und Bewirtungsrichtlinie erarbeitet

Jedes ordentliche Mitglied kann die Dienste des DRV Ombudsmanns für sich in Anspruch nehmen. Dieser Service des DRV ist kostenlos. Es setzt nur eine Vereinbarung des Mitglieds mit dem DRV-Ombudsmann voraus.
Mehr: www.drv-ombudsmann.de

 

Die EU ist seit Jahren auf verschiedenen Ebenen mit dem Thema Compliance einschließlich Hinweisgeber-Systeme und Hinweisgeberschutz befasst.
Die Umsetzung in nationales Recht in Deutschland der Richtlinie 2016/943 über den Schutz vertraulichen know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen (Artikel 5b) steht in Deutschland in nächster Zeit bevor.
Das Europaparlament fasste in der Sitzung vom 23. auf 24. Oktober dieses Jahres  mit großer Mehrheit den Beschluss, die Kommission aufzufordern, konkrete Maßnahmen zum Schutz von Hinweisgebern zu ergreifen. Bis Ende des Jahres ist ein Plan hierfür vorzulegen.
Mit der Bekanntgabe der  Ergebnisse einer öffentlichen Anhörung der Kommission zum Hinweisgeberschutz  ist zum Jahresende zu rechnen.

 

Ihr persönlicher Ansprechpartner
Dr. Martin

(Bitte Mitgliedsnummer bereithalten)
RA Dr. Jochen Martin
Telefon +49 30 8877 4141
Opens window for sending email RADr.Martin​[at]​drv-ombudsmann.de  

Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Kleinert, Corinna

(Bitte Mitgliedsnummer bereithalten)
Corinna Kleinert
Telefon +49 30 28406-23
Opens window for sending emailkleinert​[at]​drv.de