DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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Meldungen aus dem Fachbereich

22 junge Nachwuchstouristiker kommen mit zur DRV-Jahrestagung

DRV lädt Nachwuchs kostenfrei nach Ras Ras Al Khaimah ein

DRV lädt 22 Young Talents zur Jahrestagung ein

Talentakademie

Die Talentakademie ist unsere Plattform zur Förderung des touristischen Nachwuchses. Sie bietet Gelegenheit zum Netzwerken und Austausch mit der Branche und der Politik. Drei Formate bilden verschiedene Karrierestufen ab: die Young Talents, die Jungen Fachkräfte und die Jungen Führungskräfte.

 

Initiates file downloadHier finden Sie den Bewerbungsbogen für die Talentakademie zum Ausfüllen.
 

KriteriumYoung TalentsJunge FachkräfteJunge Führungskräfte
DRV-Mitgliedschaft des Arbeitgeberskeine Voraussetzungkeine VoraussetzungVoraussetzung
Aufnahmezeitraumjährlich (zur DRV-Jahrestagung)monatlichmonatlich
AufnahmeBewerbungsverfahren
  • Übernahme von Young Talents

oder

  • Empfehlung vom Arbeitgeber sowie kurzes Motivationsschreiben/ Lebenslauf vom Bewerber
  • Übernahme von Young Talents oder Junge Fachkräfte

oder

  • Empfehlung vom Arbeitgeber sowie kurzes Motivationsschreiben/ Lebenslauf vom Bewerber 
Voraussetzung
  • 18 bis 27 Jahre während der Bewerbung
  • in einer touristischen Ausbildung / Studium
  • abgeschlossene/s Ausbildung / Studium
  • 18 bis max. 35 Jahre
  • abgeschlossene/s Ausbildung / Studium
  • Angestellt in einen touristischen Unternehmen oder Selbstständigkeit
  • 18 bis max. 40 Jahre
  • mind. zwei Jahre Berufserfahrung
  • Personal- und/oder Budgetverantwortung oder Selbstständigkeit
Beendigung MItgliedschaft
  • nach Abschluss der Ausbildung bzw. des Studiums und max. zwei Jahren Berufserfahrung
  • max. Alter erreicht
  • wenn Kriterien nicht mehr erfüllt werden
  • max. Alter erreicht
  • wenn Kriterien nicht mehr erfüllt werden

Hier finden Sie eine erste Jahresübersicht der geplanten Veranstaltungen für 2018.
 

VeranstaltungTerminZielgruppe
ZukunftsforumJanuar /FebruarYoung Talents, Junge Fachkräfte und Junge Führungskräfte
Young Talents @ ITBMärzYoung Talents
Politik hinter den KulissenAprilYoung Talents, Junge Fachkräfte und Junge Führungskräfte
JuFü TreffenFrühjahrJunge Führungskräfte
Sommer-CampJuni / JuliYoung Talents, Junge Fachkräfte und Junge Führungskräfte
JuFü TreffenHerbst

Junge Führungskräfte

Young Talents @ DRV-Jahrestagung Ausgewählte Young Talents aus Bewerbungsprogramm

Die DRV-Talentakademie wird durch Patenschaften begleitet und gefördert

  • Die Paten sind DRV-Vorstandsmitglieder und weitere Branchenvertreter
  • Die Übernahme einer Patenschaft erfolgt ehrenamtlich.


Für die DRV-Talentakademie wird ein Beirat eingerichtet

  • Der Beirat setzt sich zusammen aus den Paten, jeweils zwei Vertretern der Young Talents, Jungen Fachkräfte und Jungen Führungskräften.

Für Young Talents, Junge Fachkräfte und Junge Führungskräfte, deren Arbeitgeber DRV-Mitglied ist, ist die Mitgliedschaft in der DRV-Talentakademie kostenfrei.

Der Jahresbeitrag für Junge Fachkräfte, deren Arbeitgeber kein DRV-Mitglied ist, beträgt 89 Euro. Der Beitrag wird sofort bzw. zum Jahresanfang fällig.

Die Mitgliedschaft in der DRV-Talentakademie kann wie folgt beendet werden:

  • durch Kündigung des Mitglieds.
    Die Kündigungsfrist beträgt bei einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft sechs Wochen zum Ende des Geschäftsjahres.
  • durch Beitragsrückstände trotz dreimaliger Mahnung
  • durch Auslaufen der entsprechenden Gruppenkriterien. Eine Übernahme von einer Gruppe zur anderen erfolgt in Abstimmung zwischen DRV und Nachwuchskraft.

Der DRV unterstützt Sie bei Ihrer Suche nach geeigneten Azubis. Im Rahmen der Kampagne „Zukunft buchen!“ haben wir verschiedenen Werbe-Clips und Berufs-Flyer produziert, eine Stellenbörse eingerichtet und ausführliche Informationen rund um den Ausbildungsvertrag zusammengestellt.

GruppeKriterium
Young Talentsnach Abschluss der Ausbildung und max. zwei Jahre Berufserfahrung
Junge Fachkräftewenn das max. Alter erreicht wird, wenn Kriterien nicht mehr erfüllt werden
Junge Führungskräftewenn das max. Alter erreicht wird, wenn Kriterien nicht mehr erfüllt werden

Oktober 2018: Young Talents @ DRV-Jahrestagung 2018

Juli 2018: DRV-Sommercamp in Hamburg

Juni 2018: Treffen der Jungen Führungskräfte in München

März 2018: Young Talents Treffen auf der ITB Berlin

Infos für Ausbilder

Der DRV unterstützt Sie bei Ihrer Suche nach geeigneten Azubis. Im Rahmen der Kampagne „Zukunft buchen!“ haben wir verschiedenen Werbe-Clips und Berufs-Flyer produziert, eine Stellenbörse eingerichtet und ausführliche Informationen rund um den Ausbildungsvertrag zusammengestellt.

Der DRV stellt allen Unternehmen kostenloses Informationsmaterial zur Verfügung, das Sie hier herunterladen können. Den Flyer „Werde Reiseexperte“ stellen wir Ihnen auch gerne in gedruckter Form für Ihre Veranstaltungen zur Verfügung.

Flyer und Übersichten

Infoflyer "Werde Reiseexperte"
Infoflyer "Werde Reiseexperte"

Infos für deinen Berufseinstieg in die Tourismusbranche

Informationsflyer zum/zur Tourismuskaufmann /-kauffrau
Informationsflyer zum/zur Tourismuskaufmann /-kauffrau

Infos zum neuen Ausbildungsberuf, der dir die Welt zu Füßen legt

Übersicht Reiseverkehrskaufleute vs. Tourismuskaufleute
Übersicht Reiseverkehrskaufleute vs. Tourismuskaufleute

Die wesentlichen Änderungen im Überblick

 

 

Filme

Die Tourismus-Azubis Marie & Paul

Schicken Sie Marie und Paul auf Reisen: Die beiden Tourismus-Azubis sind charakteristische Beispiele für Menschen und Arbeit in der Branche und lassen sich perfekt als Botschafter in Ihre Öffentlichkeitsarbeit integrieren.

Das Hauptmotiv: Die Tourismus-Azubis

Marie und Paul als Key Visual für Ihre Website, Broschüren und Flyer.

Download (ZIP-Datei, 920KB)

Die Nebenmotive: Marie und Paul aktiv

Marie und Paul mit unterschiedlichen Gestiken und Mimiken zum Auflockern Ihrer Stellenausschreibungen, Bewerbungsseiten oder Personalflyer.

Download (ZIP-Datei, 120KB)

Azubi-Stellen kostenlos annoncieren!

Nutzen Sie die kostenlose DRV-Azubi-Stellenbörse auf der Website Opens external link in new windowwww.tourismus-azubi.de, um Ihren Auszubildenden zu finden. Im Rahmen der Ausbildungsoffensive "Zukunft buchen!" wirbt der Deutsche ReiseVerband (DRV) bei Jugendlichen für die Ausbildung im Reisebüro, Geschäftsreisebüro und beim Reiseveranstalter.

Für die Ausschreibung können neben allgemeinen Angaben zum Unternehmen auch Hinweise zur Anzahl der Ausbildungsplätze, zum Start der Ausbildung, zum Einsatzgebiet, zu den erforderlichen Voraussetzungen sowie zum Bewerbungszeitraum eingefügt werden. Dieser Service ist für alle Unternehmen kostenlos.

Nutzen Sie schon heute die Möglichkeit, Ihre Anzeige für Ausbildungsplätze zu veröffentlichen.

Mit Praktika Interesse wecken

Die Auswahl des richtigen Auszubildenden wird immer schwieriger, da aufgrund des demographischen Wandels die Anzahl der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich abnimmt. Daher hat es sich für viele Ausbildungsbetriebe mittlerweile bewährt, Auszubildende zu rekrutieren, indem sie Schüler- und Ferienpraktika anbieten. Treten Sie aktiv an allgemeinbildende Schulen heran und machen Sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam und suchen auf diesem Weg Ihren neuen Auszubildenden aus!

Der Trend zu rückläufigen Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz liegt auch häufig darin begründet, dass Jugendlichen nicht bekannt ist, welche beruflichen Tätigkeiten in Ihrem Unternehmen verrichtet werden. Im Laufe eines Praktikums gewinnen Schülerinnen und Schüler einen hervorragenden Einblick in das Berufsleben und in Ihr Unternehmen. Bereits so können Sie Ihren potenziellen Auszubildenden kennenlernen. Ein Praktikum ist eine klassische "Win-Win-Situation" für alle!

  • Hier finden Sie einen vom Bundesbildungsministerium herausgegeben Leitfaden für Schülerpraktika
  • DRV-Mitglieder können hier Beispiele für Schülerpraktika-Verträge kostenlos herunterladen (DRV Log-In notwendig).

Ihre Praktikumsstellen für Schülerinnen und Schüler können Sie auf der Kampagenen-Website der DRV-Ausbildungsoffensive unter tourismus-azubi.de kostenlos annoncieren.

Wer bisher noch nicht ausgebildet hat, muss einige Formalien erledigen. Was genau auf einen Ausbildungsbetrieb dabei zukommt, lesen Sie hier.
 

Eignung von Ausbildungsstätten


Der Ausbildungsbetrieb muss so ausgestattet sein, dass die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden können, die in der Ausbildungsordnung vorgesehen sind (§ 27 BBiG). Technische Geräte müssen nicht dem modernsten, aber dem aktuellen technischen Stand entsprechen.

Das quantitative Verhältnis zwischen den beschäftigten Fachkräften und Auszubildenden sollte „angemessen“ sein. Wie viele Auszubildende ein Unternehmen ausbildet, wird mit der Ausbildungsberatung der IHK abgestimmt.

Im Unternehmen unterscheidet man zwischen dem Ausbildenden und dem Ausbilder. Der Ausbildende ist der Vertragspartner der Auszubildenden. Der Ausbilder ist die Person, die dem künftigen Berufsnachwuchs alle notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt.
 

Eignung von Ausbildenden und Ausbildern


Nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) darf nur derjenige ausbilden, der persönlich und fachlich dazu geeignet ist (§ 28 BBiG). Fachlich geeignet ist, wer die beruflichen sowie die berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, die für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erforderlich sind (§ 30 BBiG).

Die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) hat darüber zu wachen, dass die persönliche und fachliche Eignung der Ausbilder und der Ausbildenden vorliegt.

Bei der fachlichen Eignung zur Berufsausbildung wird unterschieden zwischen

1. den beruflichen Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten

  • Die Person hat die Abschlussprüfung in einem der Fachrichtung entsprechenden Ausbildungsberuf bestanden.
  • Die Person hat eine anerkannte Prüfung an einer Ausbildungsstätte, vor einer Prüfungsbehörde oder eine Abschlussprüfung an einer staatlichen Schule in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden
  • Die Person hat eine Abschlussprüfung an einer deutschen Hochschule in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden.


2. den berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten

Die Kompetenz, die Berufsausbildung selbstständig planen, durchführen und kontrollieren zu können, muss in den Handlungsfeldern gegeben sein:

  • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen,
  • Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken,
  • Ausbildung durchführen und
  • Ausbildung abschließen.


In den Jahren 2003 bis 2009 wurde der Nachweis der Eignung von Ausbildenden und Ausbildern ausgesetzt. Wer vor dem 1. August 2009 als Ausbilder im Sinne des § 28 Absatz 1 Satz 2 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) tätig war, ist vom Nachweis nach den §§ 5 und 6 dieser Verordnung befreit, es sei denn, dass es bei der bisherigen Ausbildertätigkeit zu Beanstandungen durch die zuständige Stelle kam und eine Aufforderung zur Mängelbeseitigung durch die zuständige Stelle erfolgte. Sind in Folge der Aufforderung die Mängel beseitigt worden und Gefährdungen für eine ordnungsgemäße Ausbildung nicht zu erwarten, kann die zuständige Stelle vom Nachweis gemäß §§ 5 und 6 befreien; sie kann dabei Auflagen erteilen (§ 7 Ausbilder-Eignungsverordnung).

Die Anmeldung als Ausbilder erfolgt bei der regionalen IHK.

Verschiedene Bildungsträger bieten vorbereitende Schulungen für die Ausbildereignungsprüfung an. Die Prüfung wird vor der IHK abgelegt.

Die Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) ist hier abrufbar.

Voraussetzungen


Sollte der Ausbildungsbetrieb nicht alle Teile der Ausbildung abdecken können, das Unternehmen zu klein oder die sächlichen beziehungsweise personellen Ausbildungsvoraussetzungen nicht gegeben sein, besteht die Möglichkeit, einen Ausbildungsverbund einzurichten oder sich einem bestehenden Verbund anzuschließen (§ 10 BBiG). Durch einen Ausbildungsverbund können zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Ein Ausbildungsverbund ist gegeben, wenn mehrere Betriebe sich zusammen schließen, um eine Berufsausbildung gemeinsam zu planen und arbeitsteilig zu organisieren. Die Auszubildenden absolvieren bestimmte Teile ihrer Ausbildung nicht im Ausbildungsbetrieb, sondern in einem oder mehreren Partnerbetrieben.
 

Varianten von Ausbildungsverbünden


In der Praxis haben sich fünf Varianten herausgebildet:

  • Leitbetrieb mit Partnerbetrieb
  • Auftragsausbildung
  • Ausbildungs-Konsortium
  • Ausbildungsverein
  • Ausbildungsring


Ausführliche Informationen zu den fünf Varianten und den rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der DRV-Praxisbroschüre "Tourismuskaufmann / -kauffrau". Die Druckversion steht für alle Unternehmen gegen eine Schutzgebühr von 7,50 Euro zzgl. Versandgebühren zur Verfügung. Die Bestellung erfolgt über das DRV-Sekretariat an Opens window for sending emailinfo​[at]​drv.de.

Allgemeine Hinweise


Vor Beginn einer Berufsausbildung muss zwischen dem Ausbildenden und dem Auszubildenden ein Berufsausbildungsvertrag geschlossen werden (§ 10 BBiG). Der wesentliche Inhalt des Berufsausbildungsvertrages muss vom Ausbildenden unverzüglich nach der Vereinbarung, auf jeden Fall aber vor Beginn der Berufsausbildung schriftlich niedergelegt werden (§ 11 BBiG).

Ausländische Jugendliche benötigen für eine Berufsausbildung eine Arbeitserlaubnis, die bei Beginn der Ausbildung vorliegen muss. Für Angehörige eines Mitgliedsstaats des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ist dies nicht erforderlich.
 

Berufsbezeichnung


Die Berufsbezeichnung muss identisch sein mit der Bezeichnung in der Ausbildungsordnung. Andere Berufsbezeichnungen sind nicht zulässig.

Beispiele sind:

  • Tourismuskaufmann (Kaufmann für Privat- und Geschäftsreisen) / Tourismuskauffrau (Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen)
  • Kaufmann für Dialogmarketing / Kauffrau für Dialogmarketing
  • Kaufmann für Marketingkommunikation / Kauffrau für Marketingkommunikation


Eine Opens external link in new windowÜbersicht der Ausbildungsberufe stellt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) zur Verfügung.
 

Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der Berufsausbildung


Grundlage für die Ausbildung  ist die jeweilige Ausbildungsordnung über die Berufsausbildung. Typische Ausbildungsberufe der Tourismusbranche z.B. Tourismuskaufmann / -kauffrau können Sie Opens external link in new windowhier herunterladen.

Für die sachliche und zeitliche Gliederung ist der Ausbildungsrahmenplan zugrunde zu legen, der der jeweiligen Ausbildungsordnung beigefügt ist.

Ein Beispiel:

Initiates file downloadAusbildungsordnung und -rahmenplan für die Ausbildung der Tourismuskaufleute
 

Beginn und Dauer der Berufsausbildung


Der Beginn der Berufsausbildung ist frei wählbar. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Beginn mit dem Schuljahresanfang der Berufsschule korrespondiert und das Ende mit der Sommer- oder Winter-Abschlussprüfung. In der Regel werden Ausbildungsverträge zum 1. Februar oder 1. August geschlossen.
 

Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit


Bei der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit muss Folgendes beachtet werden:

 

Dauer der Probezeit


Die Probezeit muss mindestens einen und darf maximal vier Monate betragen (§ 20 BBiG). Weder ein kürzerer noch eine längerer Zeitraum ist zulässig. Arbeitsverhältnisse vor Abschluss des Berufsausbildungsvertrages, beispielsweise ein Praktikum, können nicht auf die Probezeit angerechnet werden.
 

Zahlung und Höhe der Vergütung


Die Höhe der Vergütung muss einer branchenüblichen Vergütung (Tarifvertrag) entsprechen und darf höchstens um 20 Prozent unterschritten werden. Die Industrie- und Handelskammer muss der Vergütungshöhe zustimmen.

Laut § 17 BBiG haben Ausbildende den Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu gewähren. Sie ist nach dem Lebensalter der Auszubildenden so zu bemessen, dass sie mit fortschreitender Berufsausbildung, mindestens jährlich, ansteigt. Eine über die vereinbarte regelmäßige tägliche Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung ist besonders zu vergüten oder durch entsprechende Freizeit auszugleichen.

Mitglieder der DRV-Tarifgemeinschaft können den Tarifvertrag kostenlos erhalten. DRV-Mitglieder, die nicht der DRV-Tarifgemeinschaft angehören, können eine Kurzfassung der Tarifverträge Opens internal link in current windowhier herunterladen (DRV Log-In notwendig). Unternehmen, die nicht im DRV Mitglied sind, erhalten Informationen bei den Tarifregistern.

Ein in allgemeiner Form gehaltener Hinweis auf die Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die auf das Berufsausbildungsverhältnis anzuwenden sind, muss im Vertrag enthalten sein.
 

Dauer des Urlaubs


Laut Bundesurlaubsgesetz beträgt der Urlaub jährlich mindestens 24 Werktage. Als Werktage gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind.

Des Weiteren muss Folgendes beachtet werden:

unter 18 Jahre:

 


über 18 Jahre:

 


Der Arbeitgeber hat Jugendlichen für jedes Kalenderjahr einen bezahlten Erholungsurlaub zu gewähren.

Der Urlaub beträgt jährlich

 

  • mindestens 30 Werktage, wenn der Jugendliche zu Beginn des Kalenderjahrs noch nicht 16 Jahre alt ist,
  • mindestens 27 Werktage, wenn der Jugendliche zu Beginn des Kalenderjahrs noch nicht 17 Jahre alt ist,
  • mindestens 25 Werktage, wenn der Jugendliche zu Beginn des Kalenderjahrs noch nicht 18 Jahre alt ist.


Der Urlaub soll Berufsschülern für die Zeit der Berufsschulferien genehmigt werden. Soweit er nicht in den Berufsschulferien liegt, ist für jeden Berufsschultag, an dem die Berufsschule während des Urlaubs besucht wird, ein weiterer Urlaubstag zu gewähren.

Voraussetzungen


Sollte der Ausbildungsbetrieb nicht alle Teile der Ausbildung abdecken können, das Unternehmen zu klein oder die sächlichen beziehungsweise personellen Ausbildungsvoraussetzungen nicht gegeben sein, besteht die Möglichkeit, einen Ausbildungsverbund einzurichten oder sich einem bestehenden Verbund anzuschließen (§ 10 BBiG). Durch einen Ausbildungsverbund können zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Ein Ausbildungsverbund ist gegeben, wenn mehrere Betriebe sich zusammen schließen, um eine Berufsausbildung gemeinsam zu planen und arbeitsteilig zu organisieren. Die Auszubildenden absolvieren bestimmte Teile ihrer Ausbildung nicht im Ausbildungsbetrieb, sondern in einem oder mehreren Partnerbetrieben.
 

Varianten von Ausbildungsverbünden


In der Praxis haben sich fünf Varianten herausgebildet:

  • Leitbetrieb mit Partnerbetrieb
  • Auftragsausbildung
  • Ausbildungs-Konsortium
  • Ausbildungsverein
  • Ausbildungsring

Infos für Einsteiger

Infos zur Ausbildung und zum Berufseinstieg in die Tourismusbranche finden Sie hier.

Ausschuss Bildung

Informieren Sie sich über die Themen und Mitglieder dieses Gremiums.

Ihr Ansprechpartner
Schäfer, Cornelius
© DRV / Wyrwa

Cornelius Schäfer
T  +49 30 28406-44
cschaefer​[at]​drv.de