DIE REISEWIRTSCHAFT - Alle Ziele. Eine Stimme.
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Passagiere sollen Zusatzdaten bereits vor Check In erfassen!

4. Oktober 2005 – Durch eine Änderung ihrer Einreisebestimmungen haben die USA die Airlines verpflichtet, genaue Zusatzdaten ihrer Passagiere bereits beim Check-In zu erfassen und bis 15 Minuten nach Abflug an die US-Behörde Customs & Border Protection (CBP) zu übertragen. Das so genannte Advance Passenger Information System (APIS) schreibt vor, dass neben den Pass- und Visadaten auch das Land des Hauptwohnsitzes, die Adresse der ersten Übernachtung beziehungsweise der Mietwagenstation in den USA beim Check-In erfasst werden. Der DRV empfiehlt allen USA-Reisenden, bereits zuhause die geforderten Daten in das Formblatt der US-Behörde einzutragen. Seinen Mitgliedern empfiehlt der DRV, in die USA reisende Kunden über die veränderten Einreisebestimmungen zu informieren und das Formblatt auszuhändigen. Dieses Datenblatt ist als Startet den Datei-DownloadDownload-Datei im PDF-Format abrufbar.

Reisende sollen das ausgefüllte Formblatt beim Check-In der Airline übergeben. Es wird vor Ort digital erfasst und an die US-Behörde übermittelt. Fluggäste, welche die erforderlichen Daten am Flughafen nicht vorlegen können, müssen laut DRV damit rechnen, aufgrund der gesetzlichen Vorgaben nicht in die USA einreisen zu dürfen.

Die Fluggesellschaften arbeiten daran, den Prozess der Datenerfassung zu automatisieren. Bis zur Umsetzung einer automatisierten Datenerfassung in den Computerreservierungssystemen würden die Zusatzdaten auf dem einheitlichen Formblatt erfasst.