Brex­it

Zunächst keine Änderungen für Reisende

Am 31. Januar 2020 ist Großbritannien aus der Europäischen Union ausgetreten. Aufgrund des bestehenden Austrittsvertrags spricht man vom so genannten geregelten Brexit.

Zentraler Punkt des Austrittsvertrags ist eine Übergangsphase bis zum Jahresende, in der Großbritannien zwar nicht mehr EU-Mitglied ist, sich aber weiter an EU-Regeln hält. Das heißt für Reisende ändert sich zunächst nichts. Reisende aus EU-Mitgliedstaaten müssen bei der Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorweisen können. Das war bisher auch schon so, denn das Vereinigte Königreich ist kein Mitglied der Schengener Abkommen über die Abschaffung der stationären Grenzkontrollen an den Binnengrenzen. Es hat daher Grenzkontrollen nie abgeschafft.

Auch an den Flugverbindungen von und nach Großbritannien ändert sich zunächst ebenfalls nichts. Wie es nach Ende 2020 weitergeht, ist noch offen und wird Gegenstand von Verhandlungen sein. Fraglich ist, ob die nun vorgesehene einjährige Übergangsfrist bis zum tatsächlichen Brexit ausreicht, um die notwendigen Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Aus Sicht der Reisewirtschaft wäre unter anderem ein umfassendes Luftverkehrsabkommen notwendig.

 

Dieser Text wurde zuletzt am 25.02.2020 aktualisiert.

 

 

 

 

Nütz­li­che Links

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat ein FAQ mit den wichtigsten Fragen zum Brexit zusammengestellt.

Die Deutschen Auslandsvertretungen im Vereinigten Königkreich haben Informationen für deutsche Staatsbürger aufbereitet.

Fol­gen des Brex­it für Deutsch­land und Eu­ro­pa

Einige Anfragen an die Bundesregierung haben sich bereits mit dem Brexit befasst.
Hier finden Sie die Antworten:

 
Hier finden Sie ausgewählte Arbeitspapiere der EU-Kommission: