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Gesprächsleitfaden zum Thema Sicherheit von Kreuzfahrtschiffen

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat auf Fragen zur Sicherheit von Kreuzfahrtschiffen, die aufgrund des Schiffsunglücks vor der toskanischen Küste derzeit gestellt werden, Antworten auf der Basis eigener Quellen, der Materialien des European Cruise Council (ECC) und der Cruise Lines International Association (CLIA) in Form eines Leitfadens zusammengestellt. Dieser soll Reisebüros helfen, kompetent zu dem Thema Auskunft zu geben.

Wir möchten uns an dieser Stelle in keiner Weise an Spekulationen über die Ursachen und Hintergründe des Unfalls der Costa Concordia beteiligen. Die offizielle  Untersuchung des Unglücks ist noch nicht abgeschlossen und deren Ergebnisse sind abzuwarten. Gleichwohl möchten wir auch die Medien und Öffentlichkeit dabei unterstützen, auf grundsätzliche Fragen verständliche Antworten zu bekommen. Gerne dürfen Sie die Fakten aus diesem Gesprächsleitfaden für Ihre Berichterstattung verwenden.

Startet den Datei-DownloadDas beigefügte Dokument enthält die aus unserer Sicht typischsten Fragen, die zu diesem Vorfall gestellt werden, mit den entsprechenden Antworten. Die Kreuzfahrtbranche bietet ihren Gästen herausragende Urlaubserlebnisse und hat in den vergangenen Jahren ein beachtliches Wachstum erlebt. Kreuzfahrten sind gleichzeitig eine der sichersten Reiseformen und sind international geltenden und umfassenden Standards unterworfen. Alle Lernerfahrungen, die die Branche aus diesem Vorfall ziehen kann, wird sie nutzen, um die Sicherheit und die Risikominimierung an Bord der Kreuzfahrtschiffe weiter zu verbessern. Dieser Prozess hat bereits in Abstimmung zwischen der CLIA, dem ECC, der Passenger Shipping Association (PSA) wie auch der International Maritime Organization (IMO) und dem DRV begonnen.

Dieser Fragen-&-Antworten-Katalog basiert auf entsprechenden Dokumenten und Anmerkungen des European Cruise Council (ECC), der Cruise Line International Association (CLIA), Herrn Dr. Olaf Mager vom Germanischen Lloyd sowie Herrn Prof. Dr. Sander Limant vom Institut für Nautik und Maritime Technologie der Fachhochschule Flensburg. Wir danken allen Beteiligten für Ihre Unterstützung.