DRV-Präsident Jürgen Büchy hat in einem Schreiben an die Bundesregierung die Folgen einer drohenden Anhebung der Mehrwertsteuer für die Passagierbeförderung auf deutschen Flüssen aufgezeigt. In dem Brief an den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Beauftragten der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, MdB Ernst Burgbacher, und den Bundeswirtschaftsminister plädiert Büchy dafür, die Argumente der Reisebranche zu berücksichtigen. "Das Auslaufen des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes in Deutschland zum Jahresende würde insbesondere vor dem Hintergrund ermäßigter Mehrwertsteuersätze in unseren Nachbarländern (u.a. Frankreich, Niederlande und Österreich) erhebliche Konsequenzen für deutsche Schiffsanbieter bedeuten. Eine Erhöhung der Preise für die Kunden wäre unvermeidlich und würde damit die Wettbewerbssituation deutscher Anbieter deutlich verschlechtern", argumentiert DRV-Präsident Büchy.
"Diese steuerliche Benachteiligung sollte aus unserer Sicht vermieden werden, um einen fairen Wettbewerb nicht zu verhindern", formuliert Büchy die Forderung gegenüber der Bundesregierung.