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EcoTrophea: Die bisherigen Preisträger

EcoTrophea, die Internationale Umweltauszeichnung des DRV.

Um den Umweltschutzgedanken im Rahmen touristischer Aktivitäten zu fördern, vergibt der Deutsche ReiseVerband (DRV) seit 1987 alljährlich die von ihm gestiftete EcoTrophea, die Internationale Umweltauszeichnung des DRV für vorbildliche Umweltschutzprojekte, die eine enge Beziehung zum Tourismus aufweisen.

Um die EcoTrophea können sich Personen, Gruppen, Organisationen, Unternehmen und Kommunen mit ihren Projekten aus aller Welt bewerben. Entscheidend für die Auszeichnung ist nicht die Größe der Maßnahme, sondern der besonders wirkungsvolle, beispielhafte und innovative Beitrag des Projekts zum nachhaltigenTourismus.

PREISTRÄGER 2010: ECOTROPHEA GEHT AN DIE DEUTSCHE BAHN FÜR IHRE UMWELT PLUS-ANGEBOTE

Übergabe der EcoTrophea 2010 an die Deutsche Bahn für ihre Umwelt Plus-Angebote

Mit der EcoTrophea, der Internationalen Umweltauszeichnung des Deutschen ReiseVerbands (DRV), werden besonders umweltverträgliche und nachhaltige Tourismusprojekte ausgezeichnet. Im Jahr 2010 ging der Preis an die Deutsche Bahn (DB). Diese nutzt zunehmend Strom aus erneuerbaren Energien und vermeidet so bei Bahnfahrten den Ausstoß von Kohlendioxid-Emissionen. Für dieses „Umwelt-Plus“ genannte Angebot wurde die Deutsche Bahn im Rahmen der 60. DRV-Jahrestagung im marokkanischen Agadir mit der EcoTrophea 2010 ausgezeichnet. Dabei ließ sich die DRV-Umweltjury vom neuen, richtungsweisenden Konzept des DB-Angebots überzeugen.

Um CO2-freies Reisen in Deutschland zu ermöglichen, kauft die DB die für die jeweiligen Reisen benötigten Strommengen aus regenerativen Energiequellen in Deutschland und speist sie physisch ins Bahnstromnetz ein. Mit zehn Prozent des zusätzlich erzielten Umsatzes unterstützt die DB den Ausbau erneuerbarer Energien. Durch diesen Neuanlagenbonus und den umfangreichen Strombezug löst die DB damit zugleich Anreize am Markt zur Investition in neue Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien aus. Anders als bei Kompensationsangeboten wird der Ausstoß von Kohlendioxid schon von vornherein vermieden. Mit diesem Angebot richtet sich die Bahn vor allem an Unternehmen und touristische Anbieter. Geschäftsreisende, Kunden von Reiseveranstaltern sowie Kongress- und Konzertbesucher haben so schon heute die Möglichkeit, aktiv einen Beitrag zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu leisten.

 

PREISTRÄGER DER VERGANGENEN JAHRE

2009
Hotel Jardim Atlantico auf der portugiesischen Insel Madeira für sein Ressourcen schonendes und energiesparendes Hotelkonzept sowie das Engagement der Hotelbetreiber für den Natur- und Umweltschutz in der Region.

2008
Projekt "Alpine Pearls" (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Slowenien) für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den ganzheitlichen Ansatz eines von sanfter Mobilität geprägten Urlaubs.

2007
Wildlife Association for Development and Investment (WADI) für ihr Ökohotel-Konzept „Desert Lodge“ in der ägyptischen Dakhla Oase.

2006
Herr R. K. Somadasa de Silva, Inhaber und Geschäftsführer der International Diving School in Hikkaduwa/Sri Lanka, für die Wiederansiedlung von Korallen vor der Küste der Touristenorte Hikkaduwa und Polhena.

2005
Reiseveranstalter Boogie Pilgrim für die Verknüpfung von Umweltschutzmaßnahmen, ökologischer Tourismusförderung und Erwerbs-sicherung der einheimischen Bevölkerung im Hochland-Feuchtwald von Anjozorobe (Madagaskar).

2004
Tourism Western Australia für das Projekt "Welcome to Country" des Western Australian Indigenous Tourism Operators Committee (WAITOC). Das Projekt fördert die Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und den Ureinwohnern Australiens - die Aboriginie können dadurch gleichberechtigt und unter Berücksichtigung ihres kulturellen Erbes am Tourismus nach Westaustralien teilhaben.

2003
Bharat Basnet von The Explore Nepal Ltd. aus Kathmandu in Nepal für Reinigungs- und Recycling-Aktionen dort; Kampf gegen Luftverschmutzung durch Autoverkehr, u.a. durch Einsatz batteriebetriebener Fahrzeuge; Restaurierung und Umbau zweier historischer Gebäude in ein Hotel und ein Restaurant mit traditioneller Küche.

2002
Länderübergreifendes Projekt von World Wide Fund For Nature (WWF) und des Projektbüros Ostsee zur Förderung von Ökotourismus rund um die Frische und Kurische Nehrung. Mit der Durchführung beauftragt ist die Berliner Beratungsgesellschaft BTE.

2001
Forschungs- und Bildungsprojekt M.E.E.R. La Gomera zum verantwortungsvollen Walbeobachtungstourismus vor der Küste der Kanareninsel La Gomera.

2000
PECC Ökotourismusprojekt "Abaca" auf der Insel Viti Levu, Fidschi

1999
Dana Projekt, Royal Society for the Conservation of Nature, Jordanien

1998
President Gayoom´s Environmental Awareness and Conservation Initiative, Malediven. Green Magic Nature Resort - Kerala, Indien.

1997
CORPOMEDINA für die Förderung eines umweltbewußten Tourismus in Venezuela.

1996
Shamwari Game Reserve, Südafrika.

1995
Alfred Mandl, ALSATOUR, Kapverdische Inseln, mit dem Projekt
"Integrierter Tourismus - doch möglich?"

1994
Tirol Werbung mit dem Umweltsiegel Tirol.

1993
Mari Daskalantonakis mit ihrem Umweltteam Maria Valerga und Judy Smith-Spala der Grecotels, Kreta, Griechenland.

1992
Feriengesundheitshotel Kürschner, das umweltfreundliche Hotel, Kötschach-Mauthen. Sonderpreis: ATT-Reisen für ihre Umweltaktion.

1991
Fremdenverkehrsbetriebe der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee für ihre zahlreichen umweltfreundlichen Maßnahmen.

1990
Grup Balear d'Ornithologia i Defensa (GOB), eine Umweltschutzgruppe der Balearen.

1989
Annapurna Conservation Project (ACAP), ein Entwicklungsprojekt in Nepal.

1988
Fremdenverkehrsverband Berner Oberland für die Aktion "Bäumiger Sommer".

1987
Umweltschutzverbände zur Rettung der Tara-Schlucht, Montenegro, Jugoslawien.