Die Mitglieder der
DRV-Arbeitsgruppe zum Schutz von Kindern vor kommerzieller sexueller Ausbeutung waren sich einig: Auch im kommenden Jahr sollen wieder Destinationsworkshops stattfinden. Das wurde bei der Arbeitsgruppensitzung in dieser Woche beschlossen. Ziel der Destinationsworkshops ist es, Mitarbeiter von Tourismusunternehmen in Reiseländern zu sensibilisieren und ihnen Hilfestellungen an die Hand zu geben, wie sie Misbrauch von Kindern erkennen und verhindern können. Zusammen mit Partnern wie ECPAT Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung, hat der Deutsche ReiseVerband (DRV) bereits in den vergangenen Jahren Workshops in verschiedenen Reiseländern durchgeführt. So wurden bereits Mitarbeiter von Hotels und Incoming-Agenturen in Thailand, Kenia und der Dominikanischen Republik geschult.
Der DRV ist sich als führender deutscher Branchenverband seiner sozialen Verantwortung gegenüber den Menschen in den Reiseländern bewusst. Mit der Unterzeichnung des Verhaltenskodex zum Schutz von Kindern (Code of Conduct) hat sich der DRV im Jahr 2001 stellvertretend für alle Mitglieder zur Umsetzung von verschiedenen Maßnahmen im Kampf gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern verpflichtet. Dazu zählen u. a. die Sensibilisierung und Ausbildung von Mitarbeitern im Herkunftsland und im Zielland, die Zusammenarbeit mit Destinationen, die Informationsvermittlung zur Sensibilisierung von Reisenden sowie die Aufnahme von Klauseln in die Verträge mit Leistungsträgern, welche die gemeinsame Ablehnung von kommerzieller sexueller Ausbeutung von Kindern deutlich machen.
Weitere Informationen zum Verhaltenskodex und dem damit verbundenen Sechs-Punkte-Plan finden Sie hier.