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"Erster Schritt in die richtige Richtung": DB schafft Preisgleichheit beim Entgelt für Sitzplatzreservierungen

© Limberg/DRV

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Im Rahmen der ab 11. Dezember 2011 geltenden Preiserhöhung im Nah- und Fernverkehr hat die Deutsche Bahn (DB) am 13. Oktober die Öffentlichkeit und ihre Vertriebspartner über weitere Änderungen beim Verkauf von Bahnleistungen informiert. Mit dem Fahrplanwechsel wird sie in allen Vertriebskanälen, d.h. am Automaten, im Internet sowie im personenbedienten Vertrieb einheitlich vier Euro pro Sitzplatzreservierung erheben. Damit sind auch Reisebüros mit DB-Agentur nicht mehr benachteiligt. "Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung", kommentiert Hans Doldi, Vorsitzender des Bahn-Ausschusses im Deutschen ReiseVerband (DRV), die Entscheidung der DB. "Der Bahnausschuss fordert seit langem eine Gleichbehandlung der Vertriebswege", so Doldi. "Dieser erste Schritt ist ein gutes Zeichen, dass die Bahn erkannt hat, dass es für den Wettbewerb essentiell ist, für alle Beteiligten die gleichen Voraussetzungen zu schaffen. Wir hoffen, dass es nicht bei dieser Eintagsfliege bleibt, sondern die Bahn bei all ihren Leistungen endlich für gleiche Preise in allen Vertriebskanälen sorgt. Der erste Schritt ist gemacht."