Schnell und diskret helfen, wenn es darauf ankommt. Das ist der Auftrag des DRV Hilfe ohne Grenzen e.V. – eine Solidaraktion der Reisebranche. Der gemeinnützige Verein bringt das weltumspannende Logistiknetz und die vereinten Transportkapazitäten ein, wenn es gilt, Menschen, die durch Naturkatastrophen, Terror oder kriegerische Handlungen in Not geraten sind, zu helfen.
Langfristige Hilfe für Haiti:
Reisebranche will Wiederaufbauprojekte finanziell fördern
Jede Unterstützung für das vom verheerenden Erdbeben getroffene Land Haiti ist hilfreich. Für die Soforthilfe hat der Deutsche ReiseVerband (DRV) daher auf seiner Homepage
www.drv.de einen Link zum „Bündnis Entwicklung Hilft“ veröffentlicht. Hier kann jeder Spender, der die humanitäre Hilfe vor Ort unterstützen möchte, seinen individuellen finanziellen Beitrag leisten. „Über die kurzfristige Hilfe eines jeden einzelnen hinaus gilt es, als Branche Projekte zu unterstützen, die den langfristigen Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur auf Haiti zum Ziel haben – etwa von Gebäuden, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder Waisenhäusern“, betont Jürgen Marbach, Vorsitzender des Vorstands DRV Hilfe ohne Grenzen. Aus diesem Grund wird sich der gemeinnützige Verein DRV Hilfe ohne Grenzen mittelfristig an konkreten Wiederaufbauprojekten auf Haiti beteiligen.
Dabei werden vorrangig – wie bereits infolge des Tsunami – Hilfsprojekte zur Selbsthilfe unterstützt. Im Rahmen der Hilfeleistungen für zwei der vor fünf Jahren vom Tsunami stark getroffenen Länder Sri Lanka und Thailand hatte der DRV Hilfe ohne Grenzen mehrere hunderttausend Euro bereitgestellt. Damit wurde unter anderem der Wiederaufbau von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern mitfinanziert.
Über die genauen Projekte, die die Solidaraktion der Reisebranche auf Haiti unterstützen wird, informiert der Deutsche ReiseVerband in Kürze.
DRV-Beitrag im 'Magazin zur Entwicklungspolitik' der Bundesregierung
Unter dem Titel "Nachhaltiges Engagement in der Tourismusbranche" informiert der Deutsche ReiseVerband (DRV) im 'Magazin zur Entwicklungspolitik' der Bundesregierung über das ökologische und soziale Engagement der Tourismusbranche. Wörtlich heißt es: "In vielen Ländern der Welt ist der Tourismus ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Dadurch trägt er zur Verbesserung der Lebensbedingungen weltweit bei und unterstützt die Bekämpfung der Armut. Aber auch im Krisen- oder Katastrophenfall leistet die Tourismusbranche ihren Beitrag."
So stellt der DRV in diesem Artikel den 2002 von Reiseunternehmen in Deutschland unter dem Dach des Branchenverbands gegründeten gemeinnützigen Verein "DRV Hilfe ohne Grenzen" vor. Dessen Ziel ist es, unbürokratisch und diskret Hilfe zu leisten, sollten Menschen in Reiseländern unverschuldet in Notsituationen geraten sein.
Aber unabhängig von Krisensituationen ist sich die Tourismusbranche ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewußt. Dazu heißt es in dem Artikel: "Doch nicht nur in Krisenzeiten unterstützt die Reisebranche Projekte in Gastgeberländern deutscher Urlauber. Die Tourismusunternehmen haben es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensverhältnisse in den Gastgeberländern zu verbessern und einen nachhaltigen Beitrag für den Schutz von Umwelt und Natur zu leisten."
Zu diesem Zweck wurde die erste branchenweite Nachhaltigkeitsinitiative Futouris 2009 ins Leben gerufen. Hierfür hat der DRV die Schirmherrschaft übernommen. Die Initiative startete mit insgesamt 14 Förderprojekten. Erklärtes Ziel ist es, in jedem Urlaubsland mindestens ein Projekt zum Umwelt- und Klimaschutz, zur soziokulturellen Verantwortung sowie zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu fördern.
Der vollständige Artikel steht ihnen
unter diesem Link des Magzins zur Entwicklungspolitik zur Verfügung.

Marbach dankt für herausragende Hilfsbereitschaft
800.000 Euro für den Wiederaufbau nach dem Tsunami
"Die Hilfsbereitschaft der Reisebranche nach der Tsunami-Katastrophe hat alles bisher Erreichte übertroffen." Mit diesen Worten zollte der Vorsitzende des DRV Hilfe ohne Grenzen e.V., Jürgen Marbach, der größten Solidaraktion in der Geschichte der Reisebranche Respekt. Dank der Spenden von kleinen Unternehmen bis hin zu Reisekonzernen konnte der DRV Hilfe ohne Grenzen e.V. in den vom Tsunami getroffenen Ländern Projekte mit 800.000 Euro unterstützen. "Jeder Euro erreichte sein Ziel. Damit half jeder Spender den Menschen vor Ort. Ich sage hierfür herzlichen Dank", so Marbach weiter.
Direkte Hilfe für Vorschulkinder
AIDA Cruises und Phoenix Reisen unterstzützen Pre Schools in Sri Lanka
Über diese Nachricht haben die Kinder in den Pre Schools der Hemas Tsunami Foundation in Sri Lanka gejubelt: Der DRV Hilfe ohne Grenzen e.V. kann für das einzigartige Vorschulprojekt weitere 50.000 Euro bereitstellen. Ermöglicht haben dies AIDA Cruises und Phoenix Reisen mit Spenden in Höhe von 40.000 Euro beziehungsweise 10.000 Euro. Beide Unternehmen reagierten damit direkt auf einen Spendenaufruf des gemeinnützigen Vereins anlässlich der DRV-Jahrestagung 2006 in Teneriffa. Die Förderung des Pre-Schools-Projekts ist Bestandteil der weit reichenden Tsunamiopfer-Hilfe des DRV Hilfe ohne Grenzen e.V ..
Die Schulen nehmen Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren auf. 42.000 Kinder verloren in Sri Lanka durch den Tsunami Mutter, Vater oder wurden gar zu Vollwaisen. Mehr als jedes zweite dieser Kinder ist noch im Vorschulalter. "Kinder brauchen eine Zukunft. Bildung ist ein Schlüssel dazu. Mit unserer Spende können wir bleibende Werte schaffen und Menschen dabei unterstützten, ihre Fähigkeiten zu erkennen und selbständig weiterzuentwickeln", unterstreicht Michael Thamm, President AIDA Cruises. Johannes Zurnieden, Geschäftsführer der Phoenix Reisen GmbH hob hervor: "Die Menschen in Sri Lanka brauchen unsere Hilfe. Phoenix Reisen hilft gerne mit. Helfen auch Sie!"